MES-Anbieter: Worauf Unternehmen bei der Auswahl wirklich achten sollten

MES-Anbieter: Worauf Unternehmen bei der Auswahl wirklich achten sollten

Michael Möller
Michael Möller
12 min
Updated:
Published:
January 27, 2026

Ein Manufacturing Execution System (MES) ist der Schlüssel zur digitalen, transparenten und effizienten Produktion. Doch der Markt ist unübersichtlich: viele Anbieter, unterschiedliche Funktionsumfänge und komplexe Integrationsanforderungen. Dieser Beitrag zeigt, worauf Unternehmen bei der Auswahl eines MES-Anbieters achten sollten, welche Kriterien entscheidend sind, welche Funktionen ein modernes MES bieten muss – und wie ein strukturierter Auswahlprozess gelingt. Inklusive Branchenbeispiele und Best Practices aus über 35 Jahren MES-Erfahrung von gbo datacomp.

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MES-Anbieter – warum die richtige Wahl entscheidend ist

Die Anforderungen an die Produktion steigen kontinuierlich: Kürzere Lieferzeiten, höhere Variantenvielfalt, steigende Qualitätsansprüche und lückenlose Rückverfolgbarkeit. Genau hier setzt ein MES an.

Ein MES bildet die digitale Brücke zwischen ERP-System und Shopfloor und sorgt dafür, dass Produktionsdaten in Echtzeit verfügbar sind. Doch: Nicht jedes MES passt zu jedem Unternehmen – und nicht jeder Anbieter versteht die spezifischen Anforderungen einzelner Branchen.

Wie finde ich den richtigen MES-Anbieter?

Die Auswahl eines MES-Anbieters sollte strategisch und strukturiert erfolgen. Entscheidend ist nicht die Anzahl der Funktionen, sondern deren Passgenauigkeit zu Prozessen, IT-Landschaft und Branche.

Zentrale Auswahlfragen:

  • Welche Produktionsprozesse sollen digitalisiert werden?
  • Welche Daten werden benötigt – in Echtzeit oder historisch?
  • Wie flexibel muss das System wachsen können?
  • Wie gut lässt sich das MES in bestehende Systeme integrieren?

Kriterienkatalog: Das macht einen guten MES-Anbieter aus

1. Modularität und Skalierbarkeit

Warum ist das wichtig? Kein Unternehmen führt alle MES-Module gleichzeitig ein. Der Einstieg erfolgt meist über spezifische Schmerzpunkte wie Maschinendatenerfassung oder Betriebsdatenerfassung. Die Lösung muss jedoch mit Ihren Anforderungen mitwachsen können.

Worauf Sie achten sollten:

  • Können Module einzeln lizenziert und schrittweise eingeführt werden?
  • Ist eine nahtlose Integration zusätzlicher Funktionsbereiche ohne Systemwechsel möglich?
  • Lässt sich das System auf weitere Standorte ausrollen, auch international?
  • Funktioniert die Lösung sowohl für einzelne Fertigungsbereiche als auch unternehmensübergreifend?

gbo datacomp-Vorteil: gboMES ist konsequent modular aufgebaut. Unternehmen starten häufig mit Maschinendatenerfassung und Betriebsdatenerfassung und erweitern das System sukzessive um Qualitätsmanagement, Fertigungsleitstand oder Tracking & Tracing – ohne Systembrüche oder aufwändige Migrationen.

→ Hier gehts zur Modulübersicht

2. Integrationsfähigkeit in bestehende Systemlandschaften

Das Kernproblem: Ein MES muss als Bindeglied zwischen Shop Floor und Management-Ebene fungieren. Es empfängt Daten von Maschinen und Anlagen und kommuniziert mit übergeordneten ERP-Systemen.

Entscheidende Fragen:

  • Welche Schnittstellen werden standardmäßig unterstützt (OPC UA, REST APIs, SQL-Datenbanken)?
  • Wie aufwändig ist die Anbindung Ihrer spezifischen Maschinenlandschaft?
  • Gibt es bereits Erfahrung mit Ihrem ERP-System (SAP, Microsoft Dynamics, Abas, etc.)?
  • Werden Standardprotokolle für IoT und Industrie 4.0 unterstützt?
  • Wie flexibel ist die Anbindung an bestehende Qualitätssicherungssysteme oder HR-Tools?

Praxis-Tipp: Fordern Sie konkrete Referenzen für Integrationen in ähnlichen Umgebungen wie der Ihren an. Die technische Machbarkeit auf dem Papier ist eine Sache – bewährte Praxiserfahrung eine andere.

3. Branchen-Know-how und Prozessverständnis

Warum das entscheidend ist: Jede Branche hat spezifische Anforderungen. Was in der Automobilindustrie Standard ist, kann in der Lebensmittelproduktion völlig anders aussehen.

Branchenspezifische Anforderungen im Überblick:

Automotive & Zulieferer:

  • Lückenlose Rückverfolgbarkeit (Traceability) für jedes Bauteil
  • Integration von PPAP-Prozessen und Erstmusterprüfungen
  • Seriennummern- und Chargenverwaltung über die gesamte Lieferkette
  • Just-in-Time-Planung und -Steuerung
  • IATF 16949-Compliance

Maschinenbau & Werkzeugbau:

  • Auftragsbezogene Fertigung mit hoher Variantenvielfalt
  • Detailliertes Qualitätsdatenhandling mit umfangreichen Prüfprotokollen
  • Werkzeugmanagement mit Standzeiten und vorbeugender Instandhaltung
  • Flexible Fertigungsplanung für Einzelfertigung und Kleinserien
  • Integration von CAQ-Systemen

Lebensmittel:

  • Chargen- und Lot-Management mit Allergenkennzeichnung
  • Lückenlose Dokumentation für Audits und Rückverfolgbarkeit
  • Hygiene- und Temperaturüberwachung in Echtzeit
  • MHD-Verwaltung (Mindesthaltbarkeitsdatum)
  • IFS/BRC-Konformität

Kunststoffindustrie:

  • Prozessparameterüberwachung (Temperatur, Druck, Zykluszeiten)
  • Materialchargen-Tracking vom Granulat bis zum Fertigteil
  • Werkzeug- und Formenmanagement
  • Energie- und Ressourcenverbrauch pro Teil

Praxisbeispiel gbo: Die Erfolgsgeschichte von Cohline zeigt, wie branchenspezifisches Know-how den Unterschied macht. Der Automobilzulieferer konnte durch gboMES nicht nur die Produktionseffizienz um 15% steigern, sondern auch die geforderten Qualitätsnachweise automatisiert bereitstellen – ein entscheidender Faktor für die Kundenzufriedenheit in der Automotive-Branche.

→ Vollständigen Anwenderbericht lesen

→ Lesen Sie weitere Erfolgsgeschichten aus der Praxis

4. Support, Service & Partnerschaft

Das wird oft unterschätzt: Die Go-Live-Phase ist nur der Anfang. Ein MES entwickelt sich mit Ihrem Unternehmen weiter und muss kontinuierlich angepasst werden.

Prüfen Sie konkret:

  • Welche Support-Level werden angeboten (Standard, Premium, 24/7)?
  • Wie schnell ist die durchschnittliche Reaktionszeit bei kritischen Störungen?
  • Gibt es ein Support-Team, das Ihre Sprache spricht?
  • Bietet der Anbieter regelmäßige Updates und Weiterentwicklungen?
  • Wie ist das Partnernetzwerk aufgestellt – gibt es lokale Implementierungspartner?
  • Werden Schulungen für verschiedene Nutzergruppen (Maschinenbediener, Produktionsleiter, Administratoren) angeboten?
  • Gibt es eine aktive Anwendergemeinschaft oder User Groups?

gbo datacomp-Ansatz: Mit über 35 Jahren Erfahrung im MES-Markt verfügt gbo über ein bewährtes Support-Konzept. Kunden profitieren von direktem Zugang zum Entwicklungsteam, schnellen Reaktionszeiten und einem Partnernetzwerk, das auch regionale Betreuung sicherstellt.

→ Mehr über gbo datacomp Support

5. Technologie-Stack und Zukunftssicherheit

Blick nach vorn: Technologien entwickeln sich rasant. Ihr MES sollte nicht auf veralteten Plattformen basieren, die in wenigen Jahren nur noch schwer wartbar sind.

Technische Bewertungskriterien:

  • Auf welcher Plattform basiert die Lösung (Client-Server, Web-basiert, Cloud-ready)?
  • Werden moderne Webtechnologien für Dashboards und mobile Zugriffe genutzt?
  • Ist eine Cloud-Deployment-Option verfügbar oder geplant?
  • Wie sieht die Update- und Upgrade-Strategie aus?
  • Werden neue Technologien wie KI/ML für Predictive Analytics integriert?
  • Ist die Lösung fit für Industrie 4.0 und IoT-Integration?

Achtung: Vermeiden Sie proprietäre Systeme, die Sie langfristig in eine Vendor-Lock-in-Situation bringen. Offene Schnittstellen und Standard-Protokolle sind hier entscheidend.

6. Benutzerfreundlichkeit und Akzeptanz

Der menschliche Faktor: Die beste Technologie nützt nichts, wenn Ihre Mitarbeiter sie nicht akzeptieren oder nicht effizient nutzen können.

Usability-Check:

  • Ist die Bedienoberfläche intuitiv und selbsterklärend?
  • Können verschiedene Benutzerprofile (Maschinenbediener, Schichtleiter, Produktionsleiter) individuell konfiguriert werden?
  • Gibt es mobile Zugriffsmöglichkeiten für Tablets und Smartphones?
  • Wie aufwändig ist die Schulung neuer Mitarbeiter?
  • Sind Dashboards visuell ansprechend und informativ gestaltet?
  • Können Mitarbeiter auch ohne IT-Kenntnisse Reports erstellen?

Best Practice: Binden Sie Ihre Maschinenbediener und Schichtleiter frühzeitig in den Auswahlprozess ein. Eine Live-Demo mit realen Anwendern liefert oft die wertvollsten Erkenntnisse.

→ Demo anfragen

Die zentralen MES-Funktionsbausteine im Detail

Ein modernes MES besteht aus verschiedenen Funktionsbausteinen, die nahtlos ineinandergreifen sollten. Hier die wichtigsten Module und worauf Sie achten müssen:

Maschinendatenerfassung (MDE)

Kernfunktionen:

  • Automatische Erfassung von Maschinenzuständen (Produktion, Stillstand, Störung)
  • Stückzahlerfassung in Echtzeit
  • Alarmierung bei Abweichungen oder Störungen
  • Integration von Sensordaten (Temperatur, Druck, Vibration)
  • OEE-Berechnung (Overall Equipment Effectiveness)

Kritischer Erfolgsfaktor: Die Anbindung muss herstellerunabhängig funktionieren – von modernen CNC-Maschinen mit OPC UA bis zu älteren Anlagen mit digitalen I/O-Signalen.

→ Mehr Infos zu MDE

Betriebsdatenerfassung (BDE)

Kernfunktionen:

  • Erfassung von Auftragsdaten, Zeiten und Mengen
  • Terminaldaten oder mobile Erfassung per Tablet
  • Automatische Soll-Ist-Abgleiche
  • Störungserfassung mit Kategorisierung
  • Rückmeldung an ERP-Systeme

Praxis-Tipp: Achten Sie auf flexible Erfassungsmöglichkeiten – vom klassischen Terminal über Barcode-Scanner bis zur Spracherfassung.

→ Mehr Infos zu BDE

Planung und Fertigungsleitstand (FLS)

Kernfunktionen:

  • Grafische Kapazitätsplanung für Maschinen und Personal
  • Drag-and-Drop-Planung mit Echtzeit-Rückmeldung
  • Optimierungsalgorithmen für minimale Rüstzeiten
  • What-if-Szenarien für verschiedene Planungsvarianten
  • Integration von Wartungsfenstern und geplanten Stillständen

Worauf achten: Die Planungslogik muss Ihre spezifischen Constraints abbilden können – vom Werkzeugwechsel über Personalqualifikationen bis zu Materialverfügbarkeiten.

--> Mehr Infos zu FLS

Qualitätsmanagement (QM)

Kernfunktionen:

  • Prüfplanung und -durchführung
  • Statistische Prozesskontrolle (SPC)
  • Messmittelüberwachung und Kalibrierungsmanagement
  • Reklamationsmanagement mit 8D-Reports
  • Integration von Messsystemen und Prüfgeräten

Besonderheit: Für automotive Zulieferer ist die Integration in APQP-Prozesse (Advanced Product Quality Planning) und die Verwaltung von PPAPs (Production Part Approval Process) essenziell.

→ Mehr über QM lesen

Tracking & Tracing (TRA)

Kernfunktionen:

  • Serien- und Chargennummernverwaltung
  • Material-Genealogie über alle Fertigungsstufen
  • Rückverfolgbarkeit in beide Richtungen (Forward/Backward)
  • Integration von RFID, Barcode oder 2D-Matrix-Codes
  • Sperr- und Rückrufmanagement

Regulatorische Anforderungen: In Branchen wie Automotive, Medizintechnik oder Lebensmittel ist lückenlose Traceability nicht optional, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

→Mehr über TRA lesen

Key Performance Indicators (KPI) und Dashboards

Kernfunktionen:

  • Echtzeit-Visualisierung wichtiger Kennzahlen
  • Vordefinierte und individuelle Dashboards
  • OEE, Auslastung, Ausschussquoten, Liefertreue
  • Drill-Down-Funktionen für Detailanalysen
  • Mobile Dashboards für Management und Produktionsleitung

Praxis-Hinweis: Achten Sie darauf, dass Dashboards nicht nur hübsch aussehen, sondern echte Handlungsimpulse liefern. Die Kennzahlen müssen zur Entscheidungsfindung beitragen, nicht nur informieren.

→Produktions-KPIs im Überblick

→Web Dashboard – für eine smarte, datengesteuerte Produktion

Prozessdatenerfassung (PRZ)

Kernfunktionen:

  • Erfassung kritischer Prozessparameter (Temperatur, Druck, Durchfluss, etc.)
  • Überwachung von Toleranzgrenzen mit Alarmierung
  • Langzeitarchivierung für Qualitätsnachweise
  • Korrelationsanalysen zwischen Prozessparametern und Qualität
  • Trending und Predictive Analytics

Mehrwert: Gerade in der Kunststoffverarbeitung oder Lebensmittelproduktion können selbst kleine Abweichungen große Auswirkungen haben. Frühwarnsysteme verhindern Ausschuss, bevor er entsteht.

→ Mehr über Prozessdaten

Werkzeugmanagement (WRZ)

Kernfunktionen:

  • Werkzeugstammdaten mit Standzeiten und Kosten
  • Vorausschauende Wartungsplanung
  • Werkzeugverfolgung vom Lager bis zur Maschine
  • Instandsetzungshistorie und Kostenverfolgung
  • Integration in Fertigungsplanung

Nutzen: Besonders im Werkzeug- und Formenbau können Werkzeugausfälle erhebliche Stillstandszeiten verursachen. Vorausschauendes Management reduziert ungeplante Stillstände deutlich.

→ Mehr über Werkzeugmanagement

Der pragmatische Weg zum passenden MES-Anbieter

Orientierung statt starrer Auswahlphasen

Die Auswahl eines MES-Anbieters ist kein klassisches IT-Beschaffungsprojekt. In der Praxis zeigt sich: Mittelständische Produktionsunternehmen profitieren von einem schrittweisen, lernorientierten Vorgehen, das bestehende Strukturen respektiert und gleichzeitig Raum für Weiterentwicklung lässt.

Statt eines linearen Phasenmodells haben sich folgende bewährte Schritte etabliert:

1. Transparenz schaffen: Ausgangssituation verstehen

Am Anfang steht kein Lastenheft, sondern ein realistischer Blick auf die eigene Produktion:

  • Welche Prozesse laufen stabil, welche stoßen an Grenzen?
  • Welche Daten sind vorhanden – und welche fehlen für fundierte Entscheidungen?
  • Welche Systeme (ERP, Eigenentwicklungen, Insellösungen) sind im Einsatz?
  • Wo entstehen heute manuelle Aufwände oder Medienbrüche?

Ziel ist kein perfektes Prozessmodell, sondern ein gemeinsames Verständnis der größten Hebel und Risiken.

2. Zielbild entwickeln – mit Fokus auf Nutzen

Auf Basis der Ist-Analyse wird ein individuelles Zielbild formuliert:

  • Welche Transparenz soll kurzfristig erreicht werden?
  • Welche KPIs sind für das Unternehmen wirklich relevant?
  • Wo entstehen schnelle Mehrwerte (z. B. BDE, OEE, Traceability)?
  • Welche Anforderungen ergeben sich aus Branche oder Regulierung?

Wichtig: Das Zielbild bleibt bewusst modular und entwicklungsfähig – nicht alles muss von Beginn an umgesetzt werden.

3. Modular denken: Einstieg statt Komplettlösung

Ein zentraler Gedanke aus der Praxis: Ein MES muss nicht alles sofort können.

Bewährt hat sich ein Einstieg über klar abgegrenzte Funktionsbausteine, z. B.:

  • Betriebs- oder Maschinendatenerfassung
  • Transparente Auftrags- und Zustandsmeldungen
  • Erste Auswertungen und Dashboards

Bestehende Systeme können parallel weiterlaufen und werden schrittweise integriert oder abgelöst. Dieses hybride Vorgehen minimiert Risiken und erhöht die Akzeptanz im Betrieb.

4. Anbieter bewerten – nicht nur die Software

Bei der Auswahl eines MES-Anbieters geht es um mehr als Funktionslisten. Entscheidende Fragen sind:

  • Versteht der Anbieter mittelständische Produktionsrealitäten?
  • Gibt es Erfahrung mit vergleichbaren Branchen und Prozessen?
  • Ist die Architektur modular und integrationsfähig?
  • Wie partnerschaftlich ist der Umgang – auch jenseits des Vertriebs?

Live-Demos, Referenzgespräche und Workshops helfen, Praxisnähe und Zusammenarbeit realistisch einzuschätzen.

5. Lernen im Betrieb: Pilotieren und weiterentwickeln

Statt eines formalen Proof-of-Concepts setzen viele Unternehmen auf eine praxisnahe Pilotphase:

  • Einführung in einem abgegrenzten Produktionsbereich
  • Schulung eines Kernteams
  • Sammeln von Nutzerfeedback im realen Alltag
  • Anpassung von Funktionen und Prozessen

So wird das MES nicht „ausgerollt“, sondern gemeinsam weiterentwickelt – mit klar messbarem Nutzen.

6. Langfristig denken: MES als Transformationsplattform

Nach dem Einstieg beginnt der eigentliche Mehrwert: Das MES wächst mit den Anforderungen des Unternehmens.

  • Erweiterung um weitere Module
  • Integration zusätzlicher Maschinen oder Standorte
  • Vertiefung von Auswertungen, Qualität und Traceability
  • Die Auswahl eines MES-Anbieters ist damit keine einmalige Entscheidung, sondern der Start einer langfristigen Partnerschaft.
Die Besonderheit von gbo datacomp: Modulare Architektur trifft auf 35+ Jahre Erfahrung

Modulare Architektur für maximale Flexibilität

Anders als monolithische Systeme, die alles oder nichts bieten, basiert gboMES auf einer durchgängig modularen Architektur. Das bedeutet in der Praxis:

Schrittweiser Einstieg ohne Risiko Unternehmen beginnen typischerweise mit MDE und BDE, um zunächst Transparenz über ihre Produktionsprozesse zu gewinnen. Sobald diese Basis steht und sich bewährt hat, können weitere Module wie Qualitätsmanagement, Fertigungsleitstand oder Tracking & Tracing nahtlos ergänzt werden – ohne Systemwechsel, ohne Datenmigration, ohne Neustart.

Investitionsschutz durch Erweiterbarkeit Die modulare Architektur schützt Ihre Investition. Sie zahlen nur für die Funktionen, die Sie aktuell benötigen, können aber sicher sein, dass Erweiterungen möglich sind, wenn Ihre Anforderungen wachsen. Ein typischer Kunde startet mit 2-3 Modulen und erweitert das System über die Jahre auf 6-8 Module – ein natürliches Wachstum parallel zur digitalen Reife.

Kein Vendor-Lock-in durch offene Schnittstellen Alle Module kommunizieren über standardisierte, offene Schnittstellen. Das ermöglicht nicht nur die Integration mit Fremdsystemen, sondern gibt Ihnen auch die Freiheit, einzelne Funktionsbereiche bei Bedarf durch Speziallösungen zu ergänzen, ohne das Gesamtsystem zu gefährden.

→ Informieren Sie sich jetzt über gbo datacomp

Fazit: MES-Anbieter vergleichen – aber richtig

Der beste MES-Anbieter ist nicht der mit den meisten Funktionen, sondern der, der:

  • Ihre Branche versteht
  • sich nahtlos integrieren lässt
  • modular mit Ihrem Unternehmen wächst
  • Sie langfristig begleitet

gbo datacomp vereint technologische Tiefe mit jahrzehntelanger Produktionserfahrung – für MES-Projekte, die messbaren Mehrwert schaffen.

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