Warum Ihre Fertigung jetzt digitalisiert werden muss
Die Digitalisierung der Fertigung zählt heute zu den zentralen Erfolgsfaktoren für Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insbesondere im internationalen Wettbewerb stehen produzierende Unternehmen im DACH-Raum vor der Herausforderung, ihre Produktionsprozesse effizienter, transparenter und datengetrieben zu gestalten.
Die häufigsten Probleme in der traditionellen Fertigung:
• Fehlende Transparenz: Produktionsdaten sind nicht in Echtzeit verfügbar
• Ineffiziente Prozesse: Manuelle, papierbasierte Abläufe verursachen Verzögerungen
• Hohe Stillstandzeiten: Ungeplante Maschinenausfälle führen zu Produktionsverlusten
• Qualitätsprobleme: Mangelnde Rückverfolgbarkeit erschwert Fehleranalyse
• Fehlende Kennzahlen Produktion: Entscheidungen basieren auf Bauchgefühl statt Daten
Aktuelle Studien zeigen, dass Unternehmen, die ihre Fertigung digitalisieren, ihre Produktionskapazitäten um bis zu 30 % steigern und ihre Gewinne um mehr als 50 % erhöhen können. Die digitale Transformation der Produktion ermöglicht eine moderne Arbeitsumgebung, höhere Prozesssicherheit und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit – insbesondere für mittelständische Industrieunternehmen in Deutschland. Die Industrie 4.0 ist dabei kein Zukunftskonzept mehr, sondern gelebte Realität in modernen Smart Factories.
Schlüsselerkenntnisse zur Produktionsdigitalisierung im DACH-Raum
• Die Digitalisierung der Fertigung ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
• Digitale Produktionsprozesse steigern Effizienz, Qualität und Transparenz
• Manufacturing Execution Systeme (MES) bilden das Rückgrat der Industrie-4.0-Fertigung
• Datenbasierte Entscheidungen erhöhen Produktivität und Planungssicherheit
• Eine erfolgreiche Digitalisierung erfordert Strategie, Schulung und kontinuierliche Optimierung
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Die Lösung: Strukturierte Digitalisierung in 10 Schritten
Der folgende 10-Schritte-Plan führt Sie systematisch von der Problemerkennung bis zur vollständig digitalisierten Smart Factory. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und minimiert Risiken bei der Umsetzung.
1. Analyse der aktuellen Situation in der Fertigung
Der erste Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der Fertigung in Industrieunternehmen ist eine umfassende Ist-Analyse. Ziel ist es, ein vollständiges Bild der aktuellen Produktionsprozesse zu erhalten.
Checkliste für Ihre Ist-Analyse
Für produzierende Unternehmen im DACH-Raum ist es entscheidend, sämtliche Prozesse entlang der Wertschöpfungskette detailliert zu analysieren:
• Wo entstehen Engpässe, Stillstände oder Verzögerungen?
• Welche Prozesse sind noch papierbasiert oder manuell?
• Wo fehlen Echtzeitdaten für fundierte Entscheidungen?
• Welche Qualitäts- oder Rückverfolgbarkeitsprobleme bestehen?
Eine strukturierte Prozessanalyse schafft Transparenz und legt die Basis für digitale Prozessoptimierung in der Industrie.
Bereiche identifizieren, die von Digitalisierung profitieren
Besonders geeignet für die Digitalisierung sind:
• Produktionsplanung und -steuerung
• Maschinendatenerfassung (MDE/BDE)
• Qualitätsmanagement
• Instandhaltung und Wartung
• Rückverfolgbarkeit und Dokumentation
Gerade für mittelständische Fertigungsunternehmen in Deutschland ergeben sich hier erhebliche Effizienzpotenziale.
2. Festlegung klarer Ziele für die Digitalisierung der Produktion
Eine erfolgreiche Produktionsdigitalisierung erfordert klar definierte Ziele. Diese solltenmessbar, realistisch und strategisch ausgerichtet sein.
Typische Ziele für Industrieunternehmen im DACH-Raum:
• Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (OEE)
• Reduzierung von Durchlaufzeiten
• Senkung von Ausschuss- und Nacharbeitsquoten
• Verbesserung der Liefertermintreue
SMART-Ziele für die Digitalisierung Fertigung definieren
Typische Ziele für Industrieunternehmen im DACH-Raum:
- Effizienz
- Messgröße (KPI): OEE (Overall Equipment Effectiveness)
- Beispiel-Ziel: Steigerung von 65 % auf 85 %
- Geschwindigkeit
- Messgröße (KPI): Durchlaufzeit
- Beispiel-Ziel: Reduzierung um 25 %
- Qualität
- Messgröße (KPI): Ausschussquote
- Beispiel-Ziel: Senkung von 5 % auf 2 %
- Liefertreue
- Messgröße (KPI): Termintreue
- Beispiel-Ziel: Erhöhung auf 98 %
- Transparenz
- Messgröße (KPI): Echtzeit-Daten
- Beispiel-Ziel: 100 % automatische Erfassung
Wichtig: Kennzahlen Produktion dienen als Steuerungsinstrumente für den digitalen Transformationsprozess. Definieren Sie für jedes Ziel:
• Ausgangswert (IST)
• Zielwert (SOLL)
• Zeitrahmen
• Verantwortlichkeit
Diese KPIs bilden später die Basis für Ihre Produktionsdaten Analyse und kontinuierliche Verbesserung.
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3. Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden
Die digitale Transformation der Fertigung ist nicht nur ein Technologieprojekt, sondern ein organisatorischer Wandel.
Mitarbeiterschulung zur Digitalisierung
Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen gezielt in Digitalkompetenzen investieren:
• Schulungen zu MES-Systemen
• Umgang mit digitalen Produktionsdaten
• Verständnis für Prozesskennzahlen und Datenanalyse
Best Practice: Benennen Sie "Digitalisierungs-Champions" in jeder Abteilung, die als
Multiplikatoren fungieren und ihre Kollegen bei der Einführung unterstützen.
Praxisnahe Schulungen fördern Akzeptanz und Produktivität.
Bewusstsein für Industrie 4.0 schaffen
Führungskr.fte spielen eine Schlüsselrolle beim Change Management. Transparente Kommunikation und frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden sind entscheidend für den Erfolg.
Widerstände abbauen:
• Ängste vor Arbeitsplatzverlust offen ansprechen
• Vorteile für den Arbeitsalltag konkret aufzeigen
• Erfolge sichtbar machen (z.B. durch Dashboards in der Produktion)
• Feedback-Kanäle etablieren
4. Auswahl einer geeigneten MES-Lösung für Industrieunternehmen
Ein Manufacturing Execution System (MES) ist das zentrale Element der digitalen Fertigung. Es verbindet ERP-Systeme, Maschinen und Mitarbeitende auf dem Shopfloor und ist das Herzstück jeder Smart Factory.
Kernfunktionen eines MES:
Echtzeit-Transparenz in der Produktion
• Live-Überwachung aller Maschinen und Prozesse
• Aktuelle Auftragsstatus auf einen Blick
• Sofortige Störungsmeldungen
Optimierte Produktionssteuerung
• Intelligente Auftragsplanung und -verteilung
• Automatisierte Maschinenbelegung
• Ressourcenoptimierung
Verbesserte Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit
• Automatische Prüfplandurchführung
• Lückenlose Chargendokumentation
• Schnelle Fehleranalyse durch Produktionsdaten Analyse
Datenbasierte Entscheidungsgrundlagen
• Umfassende Kennzahlen Produktion (OEE, Taktzeit, Ausschuss)
• Individualisierbare Dashboards für alle Hierarchieebenen
• Predictive Analytics für vorausschauende Planung
Die Auswahl einer geeigneten MES-Software für Industrieunternehmen im DACHRaum ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.
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5. Durchführung eines Pilotprojekts
Ein Pilotprojekt ermöglicht es, die MES-Lösung unter realen Bedingungen zu testen.
Pilotprojekt richtig aufsetzen
Typischer Ablauf in 4 Phasen:
Phase 1: Vorbereitung
• Auswahl einer geeigneten Produktionslinie (idealerweise mit hohem
Optimierungspotenzial)
• Definition konkreter Erfolgskriterien
• Zusammenstellung des Projektteams
Phase 2: Implementierung
• Installation und Konfiguration des MES-Systems
• Anbindung von 3-5 Maschinen
• Einrichtung grundlegender Dashboards
Phase 3: Schulung und Testbetrieb
• Intensive Anwenderschulung vor Ort
• Parallelbetrieb mit altem System
• Systematisches Sammeln von Feedback
Phase 4: Evaluation
• Auswertung der Kennzahlen Produktion (Vorher/Nachher-Vergleich)
• Ableitung von Optimierungen
• Go/No-Go Entscheidung für Rollout
Tipp: Wählen Sie eine Linie mit engagierten Mitarbeitern und einem aufgeschlossenen Schichtführer – das erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit deutlich.
So lassen sich Risiken minimieren und Akzeptanz aufbauen, bevor die Digitalisierung Fertigung im gesamten Werk ausgerollt wird.
6. Integration mit bestehenden IT-Systemen
Die Systemintegration ist essenziell für eine durchgängige Digitalisierung Fertigung und einen reibungslosen Datenfluss zur Smart Factory.
Die wichtigsten Integrationspunkte
Zu integrierende Systeme:
• ERP-System
• Qualitätsmanagement (QM)
• Instandhaltungssysteme
• Maschinen und IoT-Plattformen
Integration Best Practices:
• Nutzen Sie standardisierte Schnittstellen (APIs, OPC UA)
• Definieren Sie klare Datenhoheit (welches System ist führend?)
• Implementieren Sie Fehlerbehandlung und Monitoring
• Dokumentieren Sie alle Schnittstellen für künftige Anpassungen
Eine saubere Integration ermöglicht einen reibungslosen Datenaustausch und schafft die Grundlage für datengetriebene Entscheidungen auf Basis umfassender Kennzahlen Produktion.
7. Skalierung der Digitalisierung im gesamten Unternehmen
Nach erfolgreichem Pilotprojekt folgt die Skalierung zur vollständigen Smart Factory:
• Rollout auf weitere Produktionslinien und Werke
• Standardisierung von Prozessen
• Zentrale Steuerung und Governance
Erfolgsfaktoren für die Skalierung:
• Dediziertes Rollout-Team mit klaren Verantwortlichkeiten
• Standardisierte Implementierungsprozesse (Playbook)
• Regelmäßige Lessons-Learned-Sessions
• Zentrale Anlaufstelle für Fragen (Helpdesk)
So wird aus einer Insellösung eine unternehmensweite Smart Factory im DACH-Raum.
8. Kontinuierliche Schulung und Support
Digitale Produktionssysteme entwickeln sich kontinuierlich weiter. Regelmäßige Schulungen und ein etabliertes Support-System sichern langfristigen Erfolg.
Vorteile kontinuierlicher Qualifizierung:
• Höhere Mitarbeiterkompetenz im Umgang mit der Smart Factory
• Reduzierte Fehlerquoten in der Bedienung
• Höhere Systemverfügbarkeit
• Bessere Ausnutzung aller Systemfunktionen
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9. Datenanalyse und kontinuierliche Prozessoptimierung
Echtzeitdaten aus dem MES und umfassende Produktionsdaten Analyse ermöglichen kontinuierliche Verbesserungen.
• Identifikation von Engpässen und häufigen Störungen
• Predictive Maintenance durch frühzeitige Abweichungserkennung
• Datenbasierte Produktionsoptimierung
Industrial Analytics ist ein zentraler Bestandteil moderner Industrie-4.0-Konzepte und der Schlüssel zur echten Smart Factory.
10. Feedback, Anpassung und Continuous Improvement
Regelmäßiges Feedback von Mitarbeitenden, Führungskr.ften und Kunden ist essenziell. Die kontinuierliche Anpassung digitaler Lösungen sichert nachhaltigen Erfolg und steigert die Wettbewerbsfähigkeit von Industrieunternehmen im deutschsprachigen Raum.
• Plan
Analyse der Produktionskennzahlen, Identifikation von Potenzialen und Priorisierung von Quick Wins.
• Do
Pilotierung von Optimierungen, A/B-Tests und Dokumentation der Maßnahmen.
• Check
Bewertung der Ergebnisse anhand von KPIs, Vorher-Nachher-Vergleich und Kosten-Nutzen-Analyse.
• Act
Rollout erfolgreicher Maßnahmen, Standardisierung von Best Practices und Ableitung von Learnings.
Best Practice: Belohnen Sie konstruktive Verbesserungsvorschläge – das erhöht die Beteiligung und schafft eine Kultur der kontinuierlichen Optimierung.
Fazit: Digitalisierung der Fertigung als Erfolgsfaktor für den DACH-Industriesektor
Die Digitalisierung der Fertigung in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist ein strategischer Hebel für nachhaltiges Wachstum. Mit einem strukturierten 10-Schritte-Plan, leistungsfähigen MES-Systemen, qualifizierten Mitarbeitenden und datengetriebener Produktionsdaten Analyse schaffen Industrieunternehmen die Basis für eine zukunftssichere, wettbewerbsfähige Smart Factory Produktion.
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