Wir für Sie +49 821 597010
Warum Daten der bessere Rohstoff sind

Warum Daten der bessere Rohstoff sind

Oftmals als Vergleich bemüht und dennoch falsch: Daten sollen das Öl der Zukunft sein

Immer wieder hört man den Satz, dass Daten das Öl der Zukunft seien. Das stimmt jedoch nur soweit, wie beide quasi als Schmierstoff die Wirtschaft in Gang halten – Öl für die Industrie 3.0 und Daten für die Industrie 4.0. Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf, denn Daten sind wertvoller als Öl.

Zugegeben, ohne Öl und die daraus gewonnenen Produkte geht heutzutage nicht viel – noch! Denn eines steht unumstößlich fest: Öl ist endlich, das Ende einer auf Öl fußenden Industrie also absehbar. Es wird in Zukunft also weniger Öl geben, wohingegen die Datenmenge stetig ansteigt. Seagate und IDC gehen davon aus, dass diese Menge im Jahr 2025 weltweit auf 163 Zettabyte (eine Zahl mit 21 Nullen) ansteigen wird. Das bedeutet eine Verzehnfachung im Vergleich zu 2016. Ein Ende ist hierbei nicht absehbar.

Individuelle Nutzung contra einmaliger Verbrauch

Auch die Nutzung des Öls ist endlich. Es kann verbrannt oder in Produkte verwandelt werden. Wie auch immer, am Ende ist es weg. Ein Blick auf die Festplatte des privaten Rechners lässt jedoch erahnen, dass Daten nicht ohne weiteres verschwinden. Sie lassen sich praktisch ewig speichern – zumindest so lange wie der Datenspeicher mitspielt.

Der größte und wichtigste Unterschied liegt jedoch in der Nutzung selbst. Denn im Gegensatz zum Öl können Daten mehrfach, vor allem aber individuell genutzt werden. Jedes Unternehmen misst verschiedenen Kennzahlen eine unterschiedliche Bedeutung bei. Hierfür benötigen Unternehmen eine valide Datenbasis, die ihnen genau die Informationen liefert, die sie benötigen. Deshalb muss sich zum Beispiel eine Lösung im Bereich MES (Manufacturing Execution System) immer an den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens orientieren.

Die saubere Lösung für die Zukunft

Produzierende Unternehmen setzen Daten ein, um mehr Transparenz in der Fertigung zu erhalten oder um Produktionsprozesse zu optimieren, wodurch zum Beispiel Kosten verringert werden. Datenbasierte Produktionsabläufe erlauben mehr Flexibilität, um auf veränderte Kunden- oder Marktanforderungen schnell reagieren zu können. Das sichert die Wettbewerbsfähigkeit. Daten stellen daher ein wichtiges Asset für jedes Unternehmen dar. Öl ist hingegen ein Verbrauchsgut, das zunächst einmal Kosten verursacht anstatt sie zu reduzieren.

Trotz der steigenden Datenmenge werden Daten immer wertvoller. Erhöhen die OPEC-Staaten hingegen die Ölförderung, sinkt der Preis, denn Öl lässt sich nicht so individuell einsetzen wie eine Datenbank. Mal ganz abgesehen von den Umweltbelastungen, die Öl und dessen Verarbeitung mit sich bringen. Dagegen sind Daten die sauberere Lösung für die Zukunft der Industrie.

2017-10-20T09:45:54+00:0016. Oktober 2017|Blog|