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Industrie 4.0 hat dem Wandel einen Namen gegeben
Industrie 4.0 hat dem Wandel einen Namen gegeben2018-08-27T16:25:06+00:00

gbo datacomp  – mit Industrie 4.0 in die Zukunft

Industrie 4.0 hat dem Wandel einen Namen gegeben

Der steigende Wettbewerbsdruck auf nationalen und internationalen Märkten verlangt seit Jahren Produktivitätssteigerungen und Innovationen. Die permanente Anpassung sowohl der Produkte als auch der Produktion ist notwendig um eine Spitzenposition am Markt zu erhalten und zu festigen. In diesem Kontext ist der Begriff Industrie 4.0 nicht mehr wegzudenken. Er steht für die vierte Industrielle Revolution – einer neuen Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten*. Wesentliche Grundlage ist die Verfügbarkeit von aktuellen und nachvollziehbaren Informationen an jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt der Prozesse. Die MES-Lösungen wie bisoft MES der gbo datacomp GmbH verwandeln seit Jahren Betriebsdaten in relevante Informationen. Eine Aufgabe der Zukunft liegt deshalb darin, die Integration mit anderen Bereichen der Wertschöpfungskette zu ermöglichen.

Die Anforderungen an die produzierende Industrie – einem Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft – nehmen kontinuierlich zu. Neben Innovationen aus Forschung und Entwicklung sind daher eine flexible Fertigung und eine wandlungsfähige Fabrik gefragt, um Kleinstmengen und Einzelstücke nach individuellen Kundenwünschen produktiv und gewinnbringend zu produzieren. Die Produktion ist nicht erst durch Industrie 4.0 im Wandel. Vielmehr hat Industrie 4.0 dem Wandel einen Namen gegeben. Die Förderung von Bund und EU haben ein zusätzliches gesellschaftspolitisches Signal gesetzt. Externe Faktoren, wie der Energiewandel und Preissteigerungen durch Ressourcenknappheit, geben weitere Impulse. Aspekte, die bereits in bisoft MES Berücksichtigung gefunden haben.

Definition Industrie 4.0

Der Begriff Industrie 4.0 beschäftigt sich mit Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette über den Lebenszyklus von Produkten. Dieser Zyklus orientiert sich an den zunehmend individualisierten Kundenwünschen und erstreckt sich von der Idee, dem Auftrag über die Entwicklung und Fertigung, die Auslieferung eines Produkts an den Endkunden bis hin zum Recycling, einschließlich der damit verbundenen Dienstleistungen. Basis ist die Verfügbarkeit aller relevanten Informationen in Echtzeit durch Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen sowie die Fähigkeit aus den Daten den zu jedem Zeitpunkt optimalen Wertschöpfungsfluss abzuleiten. Durch die Verbindung von Menschen, Objekten und Systemen entstehen dynamische, echtzeitoptimierte und selbst organisierende, unternehmensübergreifende Wertschöpfungsnetzwerke, die sich nach unterschiedlichen Kriterien wie beispielsweise Kosten, Verfügbarkeit und Ressourcenverbrauch optimieren lassen.*

MES-Systeme als erster grundlegender Schritt in Richtung Industrie 4.0

Das integrierte Werkstück ist ein Grundgedanke von Industrie 4.0. Es beinhaltet aktives Wissen, kommuniziert mit Maschinen, Werkzeugen sowie Menschen und sucht sich seinen optimalen Weg durch die Produktion – unter Berücksichtigung eventueller Anlagestörungen, Reihenfolgen von Terminen und mit optimalem Energieverbrauch. Die am Markt vorhandenen MES-Lösungen, wie z.B. bisoft MES, stellen diese Verbindung zwischen Mensch, Maschine, Material und Werkzeug bereits heute her. Sie sind die zentrale Datenbasis einer agilen Produktion und ermöglichen eine hohe Datenintegration in Managementsysteme – ein wichtiger Schritt in Richtung Industrie 4.0.

Einheitliche Sprache für Schnittstellen

Die Problematik einer fehlenden gemeinsamen Sprache in den Schnittstellen zwischen Maschinen, Werkzeug und Material erschwert diese Aufgabe, kann jedoch technologisch gelöst werden. Die Schnittstellen zu den Maschinen werden bereits heute durch die OPC-Schnittstellen erleichtert. Durch die langjährigen Erfahrungen der gbo datacomp GmbH und den bereits vorhandenen Tools für Kommunikationsschnittstellen ist bisoft MES ein Integrator. Intelligente Tools importieren verschiedene Datenquellen wie OPC, Datenbanken o.ä. in MES und damit in die Informationsdatenbank.

Die Zukunft liegt jedoch in einer weltumfassenden Standardsprache der Schnittstellen. Die Bemühungen der verschiedensten Verbände zu einer gemeinsamen “Weltsprache“ sind sicherlich ein großer und wichtiger Teil der Industrie 4.0 Idee.

Der Mittelstand und Industrie 4.0

Die deutsche Wirtschaft ist durch mittelständische Unternehmen geprägt. Es stellt sich daher die Frage, wie lange es dauert bis Industrie 4.0 durchgehend im Mittelstand eingeführt ist. Kann überhaupt jede mittelständische Firma die Idee vom intelligenten, aktiven Werkstück, das in alle Fertigungsprozesse und die Logistik integriert ist, umsetzen? Ist Industrie 4.0 die Lösung für diese Unternehmen? Betrachtet man den deutschen Mittelstand wird deutlich, dass kein homogenes Umfeld hinsichtlich Maschinen und Anlagen vorliegt. Insgesamt ist jedoch ein hohes Anlagevermögen festzustellen. Dieses muss sukzessive erneuert bzw. erweitert werden, wenn die Kommunikation und damit die Integration in Industrie 4.0 erfolgen soll.

Hier bieten Systeme wie bisoft MES optimale Lösungen als Datendrehscheibe im Unternehmen. Integrationstools verknüpfen verschiedenste Anlagen, Werkzeuge, Materialien und den Menschen. Die Daten stehen so in Echtzeit an jeder beliebigen Stelle zur Verfügung – von der Verdichtung der Einzelinformationen an der Maschine bis hin zum effizienten Kennzahlenmanagement. Der reibungslose Datenaustausch via Cloud mit Vorlieferanten, Zulieferern und Endkunden ist gewährleistet. Das Thema Datensicherheit wird von vielen Experten zwar kritisch gesehen. Die Integration der Datensicherheit in MES-Systeme und in die Produktion 4.0 hat in Zukunft eine hohe Priorität.

Fazit

Smart Factory, die menschenleere Fabrik, in der Maschinen und Roboter komplett eigenständig arbeiten, liegt noch in einiger Ferne. Die Weichen für die Zukunft sind jedoch gestellt. Die Kommunikation von Mensch, Maschine und System wird immer weiter voranschreiten. Die Vorteile und der Nutzen dieses Datenaustausches und dem damit möglichen Kennzahlenmanagement werden bereits von den erfolgreichen MES-Systemen aus dem Hause gbo datacomp GmbH unter Beweis gestellt. Die innovativen und zukunftsweisenden Ideen von Industrie 4.0 werden sich schrittweise in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Lösung bisoft MES niederschlagen und weiteres Potenzial für große und kleine Unternehmen bieten.

* Definition von „Plattform Industrie 4.0“ (vom 5. Juli 2013)