Insight gbo2019-10-17T12:04:04+02:00

gbo datacomp entwickelt MES-Lösungen und ist von Rimbach sowie dem zweiten Standort Augsburg aus weltweit tätig.

Das Unternehmen wächst stetig, ein Bedarf an neuen Mitarbeitern ist entsprechend vorhanden. Warum gbo datacomp vor allen Dingen in der Region sucht und dort  mit gezielten Kampagnen erfolgreich ist, wundert nur auf den ersten Blick. Schaut man genauer hin, stellt man fest, immer mehr junge, gut ausgebildete Leute wollen dort arbeiten, wo sie leben. Und das ist eben auch in ländlicheren Regionen wie dem Odenwald! Geschäftsführer Michael Möller erklärt die Hintergründe.

Interview Michael Möller

 

Herr Möller, Sie haben in den letzten Monaten verstärkt junge Leute aus der unmittelbaren Region eingestellt. Ist das ein Zufall?

Die gbo datacomp hat ganz bewusst und gezielt die regionale Suche verstärkt. Das Wichtigste war wohl unser Auftritt in Mannheim auf der Messe „Jobs for future“. Dort ging es für uns vor allen Dingen darum, Werbung für einen Job im Mittelstand in der ländlichen Region Odenwald zu machen. Um authentisch aufzutreten und die junge Generation anzusprechen haben wir natürlich unseren hauseigenen Nachwuchs nach Mannheim geschickt. Wer sonst könnte junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am besten ansprechen, wenn nicht unsere jungen Projektleiter und Softwareentwickler?

Was machen Sie, um gezielt junge Leute anzusprechen?

Wir beteiligen uns wie gesagt an Messen in der Region. Auf der „Jobs for future“ sind manche unserer Mitarbeiter selbst als Schüler gewesen, um sich zu orientieren. Hier im Dreibundesländereck ist es einerseits für kleine und mittelständische Unternehmen nicht ganz einfach, junge Leute zu finden. Andererseits auch nicht für junge Leute, Unternehmen zu finden, die zukunftsorientierte Jobs anbieten und nicht in den Oberzentren sitzen.

Bei uns stellen unterschiedliche Bildungsangebote eine Herausforderung dar. Als Mittelständler, der im Industrieumfeld unterwegs ist, ist man nicht überall bekannt. Man wird also nicht aktiv gesucht, wie große internationale tätige Softwareanbieter aus Mannheim oder Darmstadt. Daher müssen wir selbst aktiv sein, uns zeigen und darauf hinweisen, dass es auch außerhalb der bekannten Metropolen interessante Arbeitgeber gibt. Und so sind wir nächstes Jahr auf Konaktiva in Darmstadt, um passende Kandidaten zu finden.

Was können Sie den jungen Leuten bieten?

Junge Menschen suchen zunehmend nach Arbeitsplätzen, an denen sich auch wohlfühlen. Die aktuelle Generation möchte geregelte Arbeitszeiten und unbefristete Verträge. Im Moment bieten wir unterschiedliche Möglichkeiten, den Arbeitsalltag flexibel zu gestalten. Hierzu gehören Teilzeitangebote, studentische Jobs zum Reinschnuppern oder auch Homeoffice. Liest man über die Generation Z, hat diese schon wieder andere Vorstellungen vom Arbeitsleben. Sie wollen keine Überlappung zwischen Beruf und Privatleben, sondern eher eine strikte Trennung, legen mehr Wert auf Freizeit und klare Zeitfenster. Daher rückt auch der regionale Bezug zum Arbeitsplatz wieder in den Mittelpunkt. Wegzeiten werden deutlich reduziert.

Und genau hier sehen wir unsere Chance, als Arbeitgeber zu punkten. Wir bieten unseren Mitarbeiten zuverlässige Jobs in der Region. Die meisten Kolleginnen und Kollegen sind schon lange bei uns, es herrscht kein Kommen und Gehen. Zusätzlich bieten wir entsprechende Freiheitsgrad, sodass sich jeder bei uns entfalten kann. Wir liegen also genau im Trend, wenn das stimmt, was man über die Generation Z sagt.

Welche Aufgaben erwarten die Junge Leute bei Ihnen?

Wie bereits erwähnt, herrscht bei uns von Anfang an das Prinzip der Eigenverantwortung, gleichzeitig lassen wir den Mitarbeitern viele Freiheiten und im Team kann man jederzeit auf das Know-how der anderen zurückgreifen. Konkret bedeutet das auch, dass von Beginn an in internationalen Projekten mitgearbeitet wird. Reisetätigkeit gehört schlichtweg dazu, aber in dosiertem Umfang. Und bei Unsicherheiten ist wie gesagt das Team erster Ansprechpartner und dann natürlich auch die Geschäftsführung, die den Rücken stärkt.

Wie gestaltet sich bei Ihnen der Berufseinstieg?

Man wird direkt ins Team integriert und bekommt eigenverantwortlich zu lösenden Aufgaben übertragen, arbeitet unmittelbar an laufenden Projekten mit. Aber natürlich gibt es erst einmal eine Einarbeitungsphase, bestehend aus Schulungen zu unseren Produkten. Schließlich muss man sich mit unseren MES-Lösungen erst mal vertraut machen. Im klassischen „Learning by doing“ übernimmt man dann selbst, fährt zu Kundenbesuchen mit. Jede neue Kollegin sowie jeder neue Kollege erhält dabei durchgehend Unterstützung von allen Seiten.

Michael Möller ist Geschäftsführer der gbo datacomp GmbH

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