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Mitgestalten statt hinterherrennen

Mitgestalten statt hinterherrennen

Warum gbo datacomp in Verbänden aktiv ist und wie produzierende Mittelständler davon profitieren

Angenommen Sie müssten sich mit mehreren Personen einen Acker teilen, würden Sie dann nicht auch lieber an den Gesprächen teilnehmen, in denen die Claims abgesteckt und die Saat besprochen wird? Deswegen engagiert sich gbo datacomp in Verbänden und Forschungsprojekten: Wir wollen mitgestalten. Sowohl im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als auch im Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist gbo dabei, wenn es um Themen wie Manufacturing Execution System (MES), Industrie 4.0 oder Maschinendatenerfassung geht.

Wir gehören zu den Gründungsmitgliedern des VDMA-Arbeitskreises MES, der das Einheitsblatt 66412 zu MES-KPIs entwickelt hat, und wirkten auch bei der internationalen Standardisierung dieser Kennzahlen im Rahmen der ISO 22400 mit. Darüber hinaus ist gbo beim VDMA in der Entwicklung standardisierter Schnittstellen für MES aktiv (VDMA NA 60-30-5-4).

Kompetenzbündelung und Forschung

Der VDMA sowie der VDI bündeln vielfältige Kompetenzen und Erfahrungen, die für die Fortentwicklung einer datenorientierten Produktion notwendig sind. Hinzu kommt, dass die Maschinenbauer als Treiber für Industrie 4.0 gelten – vor allem die Automobilindustrie, die wie keine andere ein Höchstmaß an Automatisierung erreicht hat und nun in der digitalen Transformation den nächsten Schritt anstrebt.

Darüber hinaus forscht gbo datacomp zusammen mit Partnern wie dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen zum Thema Risikomanagement. Dabei geht es um das Erfassen und Analysieren von Risiken und Chancen in Produktionsprozessen durch MES. Im Fokus stehen mathematischen Regeln, die sich anhand von Ist/Soll-Vergleichen aufstellen und in MES integrieren lassen.

Mehr Innovation – bessere Produkte

Warum tun wir das? Zum einen funktioniert die digitale Welt nur durch Standardisierung, durch die eine Vernetzung und damit Industrie 4.0 überhaupt erst möglich sind. Dafür wird in den Arbeitskreisen zunächst eine gemeinsame Nomenklatur entwickelt, die für mehr Transparenz sorgt. So wird deutlich, wo Gemeinsamkeiten sind und wo man noch Brücken bauen muss.

Letztendlich ist die Arbeit in Verbänden und Forschungsprojekten der Ausgangspunkt für Innovationen, die auf Basis einer gemeinsamen Nomenklatur und Standards schneller entwickelt werden und so eher zur Marktreife gelangen – zum Vorteil des Kunden, der vom Mehrwert dieser Innovationen profitiert.

Aus der Theorie in die Praxis – und umgekehrt

Darüber hinaus suchen die gbo-Berater und -Vertriebler immer das Gespräch mit den Kunden, in dem sie mit ihnen über genau diese Innovationen und deren Mehrwerte diskutieren. Denn die Aktivitäten in den Arbeitskreisen der Verbände sollen keine Einbahnstraße sein. Das Feedback der Kunden fließt so in die Verbandsarbeit von gbo mit ein – eine klassische Win-Win-Situation.

In Zukunft will gbo datacomp die Verbands- und Forschungsarbeit weiter intensivieren. Für 2018 sind bereits einige Projekte in der Pipeline, in denen wir unser einmaliges Know-how aus der bisherigen Verbands- und Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern einbringen können. Dabei wollen wir uns nicht auf bundesweit tätige Verbände beschränken, sondern auch auf regionaler Ebene aktiv werden. Mehr dazu erfahren Sie zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

Sie haben Fragen oder möchten mit unseren Experten ins Gespräch kommen? Nichts leichter als das: Klicken Sie einfach hier oder senden Sie uns eine E-Mail an info@gbo-datacomp.de.

Bildrechte: Shutterstock   Fotograf Matej Kastelic

2017-11-10T12:21:59+00:0007. November 2017|Blog|