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Der Blick in die KIstall-Kugel

Der Blick in die KIstall-Kugel

Künstliche Intelligenz in der Fertigung

Ingenieurskunst des letzten Jahrhunderts auf den Punkt gebracht: Eine Maschine ist gut, wenn sie tut, wozu sie programmiert wurde. Heute ist eine Maschine gut, wenn sie tut, wozu sie nicht programmiert wurde. Künstliche Intelligenz (KI), ist die Zukunft der Produktion, die Industrie 4.0. Jetzt kommt sie in mittelständischen Unternehmen an.

 

MES und Maintenance von Morgen

Eine KI analysiert Kennzahlen, sieht Ereignisse voraus und handelt entsprechend. Sie leitet aus Daten Regeln für Entscheidungen ab, die auf Erfahrungen, Wahrscheinlichkeiten und Mathematik basieren. So kann eine intelligente Maschine sich Schach beibringen wie AlphaZero, Fremdsprachen meistern wie Google Translator oder Fertigungsprozesse optimieren mit Hilfe eines Manufacturing Execution Systeme (MES).  Schon jetzt wird KI im Bereich der Predictive Maintenance eingesetzt: Die Software erkennt Unregelmäßigkeiten in maschinellen Prozessen und verhindert Störungen, bevor sie entstehen. Fahrerlose Transportfahrzeuge bringen Materialien für die Montage selbstständig dorthin, wo sie gebraucht werden.

 

Maschinen, die mitdenken

Eine echte künstliche Intelligenz imitiert das menschliche Gehirn: Sie besitzt simulierte Neuronen, die flexibel Verbindungen eingehen. Der Anglizismus der Stunde heißt „Deep Learning“. Dahinter steckt Technologie, die sich Techniken selbst beibringt. Noch braucht Deep Learning sehr hohe Rechenleistungen, um alle Informationen zu verwerten. Außerdem lernen Maschinen wie Menschen – durch Fehler. In der industriellen Fertigung ist es jedoch teuer und gefährlich, einer KI falsche Entscheidungen zu erlauben. Es wird also dauern, bis sich Künstliche Intelligenz in der Fertigung flächendeckend durchsetzt. Aber es lohnt sich, am Ball zu bleiben. Denn den Markt der Zukunft erobert man mit den Möglichkeiten von Morgen.

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2018-08-21T10:15:55+00:0030. August 2018|Blog|