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Hannover Messe: zwischen Branchenriesen wie SAP und IBM

Hannover Messe: zwischen Branchenriesen wie SAP und IBM

Insight gbo | Daniel Fath schreibt an dieser Stelle über seine Arbeit im Projektmanagement bei gbo datacomp.

Ich muss zugeben, dass ich in freudiger Erwartung war, über das was kommen sollte. Meine erste Hannover Messe als Aussteller und dann auch noch nach der breit verkündeten Neuausrichtung von gbo, inklusive Relaunch der Webseite. Was werden die Standbesucher dazu sagen, was werden sie mich fragen? Rückblickend waren es intensive, wahnsinnig spannende Tage, die Lust auf mehr machen.

In ausgezeichneter Nachbarschaft

Noch bevor der erste Besucher an unseren Stand kam, begann der Stress: Für den Aufbau bliebt nur wenig Zeit, doch zum Messestart sollte schließlich alles perfekt aussehen. Wir legten uns also mächtig ins Zeug. Erst als die HMI ihre Tore öffnete und wir am Stand gespannt auf die Besucher warteten, fiel mir auf, in welch‘ exzellenter Nachbarschaft wir uns aufgestellt hatten: SAP, IBM, Intel, Huawei, Microsoft und die Deutsche Telekom waren nicht weit entfernt. Man hätte glatt denken können, es handele sich um die CeBIT. Ein untrügerisches Zeichen dafür, dass die Digitalisierung in der Industrie Einzug gehalten hat – und damit auch all ihre Herausforderungen.

Großes Interesse an Industrie 4.0 und MES

So kamen an unseren Stand insbesondere viele Mittelständler, die am Anfang der digitalen Transformation stehen und nach dem richtigen Weg suchten. Ihnen allen war gemein, dass nicht mehr die Frage „Digitalisierung – ja oder nein?“ im Raum steht, sondern „Digitalisierung – ja, aber wie?“ Das Bewusstsein unter den produzierenden Unternehmen, sich zu wandeln, Maschinendaten zu erfassen und auszuwerten, ist vorhanden. Sie suchen nun nach Partnern wie gbo, die sie auf den Weg in die Industrie 4.0 vollumfassend begleiten.

Suche nach smarten Lösungen zur Visualisierung von KPIs

Der Begriff Industrie 4.0 ist inzwischen global geworden. Das merkte man daran, dass auch die vielen internationalen Besucher der Hannover Messe von Industrie 4.0 sprachen. Auch das Kürzel MES ist inzwischen in aller Munde. Viele Fertigungsunternehmen sehen in Manufacturing Execution Systemen die Möglichkeit, den Shopfloor intelligent mit der Businessebene zu verknüpfen. Sie suchen nach smarten, webbasierten Lösungen, mit denen sie ihre KPIs auf übersichtlichen Dashboards visualisieren können.

Hohe Nachfrage nach anpassbaren Lösungen

Hier konnten wir auf der Hannover Messe mit unseren individuell anpassbaren Lösungen punkten. Denn zwei Dinge sind Fertigungsunternehmen besonders wichtig: zum einen Lösungen, die sie an ihre individuellen Anforderungen ausrichten können und zum anderen die Anbindung von Maschinen unterschiedlicher Hersteller. Kaum ein Fertigungsunternehmen besitzt in seinen Produktionshallen Maschinen und Anlagen von nur einem Hersteller. Diese Anforderungen realisiert gbo mit bisoft MES und dem Tool bisoft VirtCont 4.0, so dass der Fertigungsleitstand auf dem Dashboard zum Beispiel die Rüstzeiten aller Maschinen erhält und darüber hinaus die Möglichkeit hat, sich ausgewählte Daten übersichtlich und nachvollziehbar anzeigen zu lassen.

Positives Feedback der Besucher

Mein Fazit: Wir haben am Stand viele spannende Gespräche geführt, konnten bei dem einen oder anderen Besucher ein Aha-Erlebnis erzeugen und erhielten gleichfalls neue, interessante Einblicke in die Herausforderungen der produzierenden Unternehmen. Ich will gar nicht verschweigen, dass so eine große Messe anstrengend ist. Aber die Anstrengung lohnt sich allemal. Das erfahren wir auch durch das Feedback, das uns unsere Standbesucher im Nachgang der HMI geben. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr in Hannover.

2017-05-15T12:18:52+00:0015. Mai 2017|Blog|